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Lumen_2015

Neben den Maschinen und der gezeigten Forsttechnik haben viele Besucher auch den Wald und sein vielfältiges Erscheinungsbild im Blick gehabt. Die überall aufkommende Naturverjüngung, das Nebeneinander von starken und schwachen Bäumen und die Mischung sind dabei vielen aufgefallen. Und so mancher Besucher wollte sogar ein Stück des Stiftswaldes nach Hause mitnehmen. Veränderungen im Wald gehen nicht von heute auf morgen, sie brauchen vielmehr Zeit und die konsequente Anwendung waldbaulicher Methoden, von denen alle Beteiligten überzeugt sind. Der Plenterwald ist unser Ziel, die ganze Bewirtschaftung des Stiftswaldes ist darauf ausgerichtet. Um Veränderungen im Wald zu bewirken, sind wohl drei Schritte notwendig. Zuerst braucht es die wissenschaftlich reflektierte Idee als Ziel, dann die Überzeugung und schließlich den Weg, der gegangen werden muss, um das Ziel zu erreichen. Hirn, Herz und Hand, diese drei, müssen bei der Bewirtschaftung unserer Wälder ineinandergreifen. Moderne Holzerntetechnik, richtig eingesetzt, trägt wesentlich zur Zielerreichung bei. Bei der AUSTROFOMA 2015 konnte man sich davon überzeugen. Hirn, Herz und Hand, diese drei, müssen bei der Bewirtschaftung unserer Wälder ineinandergreifen.“ H. Johannes > FORST < – 23 –


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