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„Gönn dir einen Schluck Heimat“ - Das Leinsamenbier mit dem Besten aus demMühlviertel...

In den traditionsreichen Gemäuern der Stiftsbrauerei Schlägl werden laufend neue Bierspezialitäten kreiert. Felix Schiffner, Vizeweltmeister der Biersommeliers, und Simon Saxinger, Kreativbrauer in der Stiftsbrauerei Schlägl, schaffen aus typisch Mühlviertler Zutaten ein Bier, aus dem man die Heimat rausschmecken kann.

Im Oktober vergangenen Jahres wurde die Idee geboren. Bei der Jahreshauptversammlung der Diplom-Biersommeliers bei einem gemeinsamen Bier waren sich die beiden einig: „Wir sollten gemeinsam ein Bier brauen! Du bist aus der Region, ich bin aus der Region – brauen wir einen Schluck Heimat“. Die Beiden sind im gleichen Alter und auf einer gemeinsamen Wellenlänge. Nur im Fußball gibt es Differenzen, die ihnen genug Diskussionsstoff beim gemeinsamen Bierchen liefern (Felix - Borussia Dortmund, Simon – FC Bayern München). „Wir sind ‚Bierviertler‘ und durch unseren Collaboration-Sud möchten wir auch die Verbindung innerhalb der BierWeltRegion stärken und eine Bereicherung für das Bierland Oberösterreich sein“, so Simon Saxinger.

Nach dem der Braumeister und die Geschäftsführung das O.K. gegeben haben, folgten mehrere Planungstermine bei den Schiffners in Aigen-Schlägl. Felix – großer Fan von Leinölerdäpfeln – brachte die Idee mit den Leinsamen vor.  Simon liebt Roggen Biere und ergänzte das Rezept mit dem Schlägler Roggen. Um das Bier auch nach Mühlviertel riechen zu lassen, wird die Hopfensorte „Mühlviertler Tradition“ verwendet. „Mehr Heimat kann man in einem Sud nicht reinpacken“, sind sich beide einig.

Der Brautag:
Um Punkt 07:00 Uhr stehen sie nun da, in der Kreativbrauerei Schlägl. Zwei junge, heimatverbundene Männer mit dem Rezept für ein Bier der besonderen Art. Leinsamen, Roggen/Gerstenmalz, Hopfen von Mühlviertler Äckern und Wasser aus dem Böhmerwald.

Es war uns nicht möglich die kleinen Leinsamen mit der klassischen Schrotmühle zu schroten, wir mussten auf eine kleine verstellbare Handmühle ausweichen.

Den Doppelsud mit 600 l brauten die Beiden an einem Tag, um so die gesamt Menge gleichzeitig mit der Hefe anstellen zu können. Verwendet wurde eine untergärige Hefe, die den Malzkörper etwas besser betont.

Leinen und das Mühlviertel
Felix Schiffner, Vizeweltmeister der Biersommeliers und Braumeister: „Leinsamen sind für mich ein wahres Super-Food. Reich an Ballaststoffen, Mineralstoffen und Vitamin E sind die kleinen Samen, die dem Bier dieses herrliche Nussaroma verleihen.“

In Österreich baut man Lein oder Flachs schon seit dem Mittelalter für die Faser- und Ölgewinnung an. Im 16. und 17. Jahrhundert war  vor allem das Mühlviertel ein wichtiges Leinanbaugebiet. Im 19. Jahrhundert wurde die Leinfaser allmählich durch Baumwolle und Kunststofffasern verdrängt. In den letzten Jahren erfreut sich der Leinsamen wieder besonderer Beliebtheit. Dadurch nehmen die Anbauflächen im Mühlviertel wieder zu.

Der Leinsamen für unsere Bierspezialität kommt aus der Region. „Farmgoodies“ – mit Sitz in Niederwaldkirchen – bieten heimische Naturprodukte an. Die Qualität schmeckt man auch in unserem Bier.

Das fertige Bier …
wird mit folgenden Worten von Biersommelier-Vizeweltmeister Felix Schiffner umschwärmt:

Dichtes Kupfer mit öliger Konsistenz offenbart sich beim Einschenken dieser neuartigen Bierspezialität. In der Nase präsentieren sich dezent nussige Aromen der verwendeten Mühlviertler Leinsamen. Der Antrunk ist samtig weich und wird durch eine angenehme Bittere abgerundet.

Das Leinsamenbier ist ab sofort im Brauerei Shop,  im Stiftskeller Stift Schlägl und im Gasthaus Schiffner erhältlich. Diese Bierspezialität ist limitiert.

Bierstil: Kreativbier, Leinsamenbier
Alkoholgehalt 4,7 % Vol.
Stammwürze: 12,0° Plato
Zutaten: Wasser, Leinsamen, Gerstenmalz, Roggenmalz, Hopfen, Hefe
Bierkultur: Das Leinsamenbier servieren Sie am besten in einem bauchigen Verkostungsglas. Die ideale Trinktemperatur für das Kreativbier liegt bei 8˚ bis 10˚ C.
Food-Pairing: Klassische Mühlviertler Küche wie Leinölerdäpfel und Reibernudeln.

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